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Sonntag, 15. Oktober 2017

Wochenend - Bilder

Pünktlich zum ersten freien Wochenende war auch die Sonne da und es gab stundenlange Strand-Wanderungen. Sehr schön & mich erinnert es ein bisschen an unsere Ostsee,  wegen der Dünen und all dem gut-riechendem Nadelwald dahinter (sieht man gar nicht gut auf den Bildern,  ist aber so).  Gestern fühlte ich mich ein etwas einsam, drum nahm ich heute die Hunde mit- das war lustiger.
Nun wird wieder ein paar Tage was gearbeitet bis zum nächsten Ausflug,  aber mal kurz an den Strand schaffe ich es täglich.
Euch allen einen guten Wochen-Start !

















Donnerstag, 12. Oktober 2017

Wind & Meer





Und jetzt geht es wieder beschaulich zu, und stürmisch. .. na auf alle Fälle nix mehr mit Strassenlärm und Menschenmassen . Das sind die ersten Impressionen. Später mehr.
Grüße an alle Mitleser von der Küste Uruguays. Lasst es Euch gut gehen !

Dienstag, 10. Oktober 2017

Großstadt - Hopping

In Buenos Aires 

Puerto Madero


Kurz vor der Wahl,
drum gibt's fast täglich eine Demo

und ich sah viele professionelle
Hunde-Gassi-Geher 

Wenn frau schon mal in Argentinien ist, soll eine Stipp-Visite in Buenos Aires dann doch nicht fehlen - auch wenn frau es nicht so mit Mehr-Millionen-Städten hat. Und am 1.Tag war ich, wider Erwarten, sehr begeistert und stiefelte fröhlich und neugierig die Strassen hoch und runter & guckte und staunte.  Und abends gab es gleich 2 Treffen.  Mit Cathrin,  Tochter einer Reisebekanntschaft - von Micha, dem Russland -Fahrer, siehe Mai 2015. Sie macht in B.A. gerade ein Studien-Praktikum. Und gleich danach mit Freundin Daniela;  ehemals BRIEFfreundin, seit 3 Jahren treffen wir uns lieber 1x jährlich in echt. Sie reist ebenfalls durch die Welt,  mit einem anderen Konzept; als s.g. digitaler Nomade nämlich - dh. sie arbeitet via Internet & wo sie dabei sitzt, ist wurscht. Gab also viel zu quasseln an diesem Abend.  Schon am 2. Tag war ich nicht mehr so euphorisch,  sondern etwas fusslahm und unausgeschlafen (in welchem Hostel kann man schon so richtig gut schlafen? ), aber ich besichtigte trotzdem den Recoleta-Friedhof. Das berühmteste, aber nicht schönste, Grab dort ist das von Evita Peron. Außer ihr fanden dort so manche andere bekannte Leute ihren letzten Ruheplatz; es gibt so einige beeindruckende Grabmale. 


Den restlichen Tag ließ ich dann ruhig verstreichen,  damit abends noch Elan übrig ist. Da traf ich mich mit Juan von couchsurfing & wir gingen ... na ? Argentinien  ? Buenos Aires  ? ... eben, genau ! Zum Tango  !!! 😊 Aber nicht so typisch klassisch, sondern ziemlich alternativ & schräg.  Das war ein cooles Konzert und ein witziger letzter Abend in diesem Land (zumindest im Moment letzter ).


Am  Folgetag ging es nämlich via Fähre über den Rio de la Platz - nach Uruguay. Ein Land von dem ich vorab so gar keine rechte Vorstellung hatte & wenn man schon "vor der Tür " ist, na da geht man eben mal gucken ! Die Fähre legte in Colonia de Sacramento an, dort hat mich Daniela erwartet (sie ist schon einen Tag eher gefahren ). Wir wollten nun ein paar Tage gemeinsam verbringen.  Colonia ist klein, alt, hübsch, touristisch - nett, um mal einen Tag dort rum zu schlendern.  Aber wieso es auch UNESCO Weltkultur Erbe ist, hat sich uns nicht so erschlossen.  




Und dann brausten wir mit dem Bus in die Hauptstadt, nach  Montevideo . "Nur" 1 Millionen Einwohner und nicht gerade quirlig und turbulent, es geht ziemlich ruhig zu. Erstaunlich.  Unser 1. Eindruck vom Land nach den ersten Tagen : sehr europäisch, zivilisiert und gesittet. Und von Hektik oder Stress nix zu spüren.  Nicht mal bei den Autofahrern :-). Hier bremst man sofort, wenn sich ein Fußgänger,  oder auch Hund !, dem Zebra streifen nähert ! Man glaubt kaum noch, in Südamerika zu sein.  Mal sehen, ob das woanders noch anders wird.




Und als Tourist outet man sich hier durch Fehlen des Mate - Bechers ! Hier wird das Mate trinken noch exzessiver betrieben als nebenan in Argentinien.  Das brachte uns so manches Mal zum Schmunzeln.  Und es war schön, zur Stadterkundung Gesellschaft zu haben ! Daniela - das war prima, vielleicht klappt es ja noch mal in absehbarer Zeit ! 
beim Handwerker steht der Mate
in der Ecke...

... Bus fahren geht auch nicht ohne...

das Zubehör gibt's überall 

Und nun locken die kleinen Orte bzw.  erst mal genau ein Mini Dorf an der Küste.  Los geht's...


Sonntag, 1. Oktober 2017

Im Orchideen-Garten




Hihi, das klingt ein bisschen wie der Titel eines Kitsch-Romans - aber ich wohne jetzt wirklich im Orchideen-Garten ! Naemlich bei Sabine und Leo und ihren Kindern, urspruenglich aus Belgien, aber schon lange hier in Argentinien - und sie haben einen Park-aehnlichen Garten rund ums Haus und alle Bäume sind voller Orchideen und Bromelien. Wunderschön ist das ! Und auch die Stimmung ist wieder prima ! Muss sich keiner mehr Gedanken machen.
Meine Aufgabe ist malern, und das mach ich ja gern. Und es bleibt genug Zeit auch mal an den Fluss zu radeln, durch den Ort zu schlendern, in der Hängematte ein Buch zu lesen oder zu puzzeln oder Mensch-ärgere-Dich-nicht zu spielen. Und mit den 3 Hunden zu kuscheln.  Aber heute ist schon mein letzter Tag :-(
Morgen früh fahre ich wieder los, nach Buenos Aires zuerst und dann weiter nach Uruguay. Ich bin gespannt - und werde hier auch wieder berichten, wie es dort so ist. Euch allen derweil eine schöne und stressfreie Woche und liebe Grüsse (manchmal macht sich ja nun so langsam Heimweh breit ) !

Schön war es hier. Vielen Dank Sabine & Leo !!! Vielleicht sehen wir uns ja wieder.


kein Sonntag ohne Asado in Argentinien 

PS: Der letzte Abend verging unerwartet - mit grossem Gewitter,  Stromausfall  und Mensch-ärgere-Dich-nicht mit Taschenlampenlicht. Auch mal schön :-)

Mittwoch, 20. September 2017

Desaster

Da sagt die Heike gerade noch im Urlaub,  es klingt im Blog immer so, als wäre alles schön und ich soll doch auch die unschönen Episoden mit berichten. Also Heike,  es war sehr unschön ! Gestern abend dann noch, wo ich doch schon fast weg war. Die Dame des Hauses musste abends Gästen gegenüber anfangen zu lästern, das es eben Volunäre gibt, die das mit URLAUB verwechseln. Ich saß vor der Küchentür mit meinem Telefon und wurde so unfreiwillig Zeuge.  Wie bitte ? Nach einer mind. 35 Std.-Woche voll anstrengender schwerer Arbeit...  10 Minuten kochte ich innerlich vor mich hin & dann eskalierte alles ! Eigentlich wurde ich vom Hof gejagt. Nach soviel Arbeit und Hilfe kein " Danke", sonderm ein frühmorgendlicher,  einsamer, wütender, trauriger Marsch zum Bus.  Einige km, mit meinem ganzen Gepäck. Und lieber laut fluchend & schimpfend,   um ja nicht anzufangen zu heulen. Genau danach war mir zumute ! Das war nun am Ende eines meiner unangenehmsten Erlebnisse während 10 Jahren als Voluntär/ Helfer auf diversen Höfen.
Aber nun bin ich an einem neuen,  kurzfristig angefragtem Platz angekommen und es kann nur besser werden.  Und morgen geh ich mal meine gute Laune suchen...

Dienstag, 19. September 2017

Vorbei


Wir haben das hier nun friedlich und ohne große Diskussion beendet und morgen ziehe ich um. Neuer Hof,  neues Glück. .. hoffentlich  !

Samstag, 16. September 2017

Die mit den Kühen tanzt


Nun also wieder Bauernhof - Leben.  Und es ging prima los - mir wurde gleich die morgendliche Tierversorgung übertragen. Schweine, Hühner,  Hasen füttern & die Kühe melken,  misten, putzen,  Eier einsammeln.  Das macht Spaß.  Trotzdem gefällt es mir inzwischen,  nach 2 Wochen,  jeden Tag weniger.  Verlangt werden nämlich 6,5 -7 Std.  Arbeit am Tag, was ich ziemlich viel finde für Kost und Logis. ( da hat man 1x vergessen,  das vorher zu erfragen. ..) Und die Tiere zu versorgen dauert ja nicht so lange - die restlichen Stunden sind körperlich sehr anstrengend,  so daß ich auch von dem bisschen verbleibenden Freizeit nicht viel habe.  In der Mittagspause kippe ich regelmäßig einfach um und schlafe, kaputt vom Säcke schleppen  & schwere Schubkarren rumschieben. Nach Feierabend am Abend wird es eh gleich dunkel. Sozusagen habe ich nicht so recht was davon,  hier zu sein und komme die Woche über gar nicht vom Hof, maximal bis zum Bach um die Ecke für ein Bad. Auch zwischenmenschlich passiert nix weiter,  die Familie hat 3 kleine Kinder und überhaupt keine Zeit / Lust sich mit mir zu beschäftigen,  es ist eher ein Neben - als Miteinander.  So bin ich also einfach ein sehr günstiger Arbeiter und mehr nicht und das fühlt sich ganz schön doof an. Zwischen all dem Trubel, der hier oft herrscht,  fühle ich mich ziemlich alleine.  Schade ! Frau kann halt nicht immer Glück haben.
Leider kann ich mir nun nicht noch mal einfach Urlaub leisten,  also halte ich durch - mal sehen,  ob noch 2 weitere Wochen wie geplant.  Für Oktober steht der Plan ja schon fest.
Jetzt ist erst mal Wochenende und frei (leider grau, regnerisch und kühl ) & ich dreh mal ne Runde in der Umgebung.  Aus der verbleibenden Zeit versuche ich das Beste zu machen - all die Tiere machen mir ja Freude,  das Essen ist sehr lecker und man kann viel über Biolandbau lernen ... positiv denken  ... 😊 Bis bald wieder und Euch allen ein schönes Wochenende.

Bilder folgen.