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Samstag, 5. August 2017

Picknick mit Walen

mit Patricia & Daniel am Strand
der Mate darf natürlich nicht fehlen
(das ist nicht von mir - das gibt meine Technik nicht her,
und Saltos machen die Wale natürlich nur weiter draussen)
Was für eine Woche !!! Ich bin seit letzten Wochenende in der Nähe von Puerto Madryn, bei Patricia und Daniel mithelfen. Und gleich am Sonntag ging es runter zum Strand - es ist nämlich WAL-Saison. Picknick am Strand, bei 6-7 Grad oder so, aber viel Sonne. Vorher dachte ich ja noch: Hoffentlich sehe ich wenigstens einen Wal - nein, nicht einer - VIELE !!! Irre !!!
Und natürlich sind da auch noch ein paar andere Leute am Strand, aber alle ganz still & andächtig, jeder starrt aufs Wasser und auf das was dort geschieht :-) Es ist sehr, sehr beeindruckend !

Baby-Wal ganz nah am Strand

und Mutti-Wal passt auf (das ganze erste Jahr lang)


Strand-Romantik :-)

ich flitze natürlich wieder fleissig mit dem Rad durch die Gegend


Und natürlich tu ich auch ein bisschen was dafür, um an so einem schönen Platz eine Weile mit leben zu können - hauptsächlich verschneiden wir die Olivenbäume und Laub rechen und so, Winterarbeiten eben. Ein hübsches kleines Häuschen habe ich auch mal wieder. Es gefällt mir alles sehr gut und Patricia & Daniel sprühen vor Lebensfreude, sehr angenehme Gesellschaft :-)


das Lavendel-Feld


Empanadas

unser kleines Pachamama (Mutter Erde)-Fest am 1. August,
das wird vor allem im Norden des Landes gefeiert
Und jetzt geniesse ich einfach das alles noch zwei Tage und dann... kommt die Heike aus Ulm angeflogen !!!! Mein erster Besuch dieses Jahr ! Liebe Heike, ich freue mich wie verrückt, Gute Reise !!!!! Und bis gleich !

Samstag, 29. Juli 2017

Bariloche

Im Kopf hat man vorab die schönsten Bilder, herrliche Berglandschaften, ein riesiger blauer See mit schönem Namen (Nahuel Huapi) & die Realität sieht dann ganz anders aus :-) - aber ich hatte den Wetterbericht gelesen, also nicht ganz überraschend, aber trotzdem schade. Keine Bergsicht, eigentlich fast gar keine Sicht. Dafür SCHNEEflocken, ; grau und eisekalt und nass.



Und als dann mein Bus abfuhr, wurde es schön ...






Donnerstag, 27. Juli 2017

Am Lago Llanquihue

Ich habe es noch gar nicht erwähnt, dass es in Chile immer Küsschen gibt zur Begrüssung - auch beim Zahnarzt, wie ich am Montag erfahren durfte. Immer ! Genau das richtige für mich :-)
Letztens beim Trampen erzählte mir ein Chilene, der in den Siebzigern nach Kanada emigrierte, dass seine dort aufgewachsenen Kinder überhaupt nicht gern hier in Chile sind - weil die Leute so agressiv wären... Da habe ich mich doch sehr gewundert, also ich finde die Chilenen ja eher alle superfreundlich.
3 Tage habe ich mich nun noch dem Llanquihue-See gewidmet, den hatte ich wegen der Landschaft - na also hauptsächlich wegen den Vulkanen, die hier umstehen - ausgesucht. Und auch wieder für ein bisschen Geschichtsunterricht. Hier siedelte sich nämlich vor 100-150 Jahren so manche deutsche Familie an, eine Ansiedlung die von Chile mit Landgeschenken und weiterer diverser Unterstützung gefördert wurde. Und von denen kann man heute noch diverse alte Häuser sehen und ein Museum besichtigen. Literarisch habe ich mich mit einer Roman-Triologie von Carla Federico auf diese Tage eingestimmt, keine hohe Literatur, aber eine hübsche Familiengeschichte von hierher ausgewanderten Deutschen. (Danke Erwin für die Bücher !)

das lustigste Haus in Puerto Varas, ein Museum und Atelier
ein paar alte deutsche Häuser stehen noch...


im Museum über die deutschen Aussiedler hier



schmeckt leider nicht so gut wie zu Hause...

Tag der Freude !

 Wegen solcher Anblicke will frau nach Patagonien ! Der Vulkan Osorno & die Saltos de Petrohue & das Wetter war eine absolute Eintagsfliege ! Ach war das gestern ein schöner Tag !




Montag, 24. Juli 2017

Chiloé-Archipel


Nun bin ich also in Patagonien, naja, ganz oben im nördlichen Teil. Auf der Insel Chiloé die ersten Tage. Die Hauptinsel wird umlagert von noch ganz vielen kleinen. Bereits in Casablanca vorher meinten einige "Da kannst Du doch im Winter nicht hinfahren, da regnet es doch nur !" Ja, hat es, sehr viel, aber nicht nur !!! Es war meist grau, kalt, windig, mit Schauern dazwischen - aber da ich ein Glücks-Kind bin, gab es dann auch mal strahlenden Sonnenschein ! Habe Ausflüge mit kleinen Bussen gemacht, die für eigentlich kurze Strecken  Ewigkeiten brauchten, da teils unbefestigte Strassen, alles nass und sehr matschig, und weil echt fast jeder Passagier unmittelbar vor seiner Haustür abgeladen wurde :-) Die Highlights waren für mich dann unverhofft die Tiere - wellensurfende Delphine, ich stand klappernd mutterseelenalleine am Strand und musste zugucken, die hatten sehr viel Spass ! Am nächsten Tag gab es Flamingos. Leider schlossen sich der Strandwanderung zwei Hunde aus dem Dorf an und so war nichts mit sehr nah an die Vögel ranschleichen :-), die Hunde waren immer schneller und scheuchten sie auf. Trotzdem toll. Und am Sonntag gab es dann Robben-Theater; hinter´m Fischmarkt der Insel-Hauptstadt Castro. Viele Fischabfälle flogen dort ins Wasser und die Robben waren hellauf begeistert - alle Touristen drumrum natürlich auch. Eigentlich wollte ich mir ja die Holzkirchen der Insel angucken; die sind Unesco-Weltkulturerbe; ein paar habe ich auch gesehen, aber die Natur war dann doch wieder mal spannender !



















über den Rhabarber musste ich grinsen, der wurde als das tolle Zeug angepriesen, dass die Deutschen eingeführt haben :-)